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Asbest, künstliche Mineralfasern (KMF) und andere Faserstäube

Die Umwelt des Menschen ist von einer Vielzahl von Fasern umgeben (siehe Gesamtübersicht der Fasern). Bei weitem nicht alle Fasern sind gesundheitsschädlich. Hierzu gehören u.a. die meisten natürlichen Fasern pflanzlichen und tierischen Ursprungs. Ausnahmen sind auch hier gegeben. Z. B. kennen wir die krebserregende Wirkung von Holzfasern (Buche und Eiche) bei beruflichem Umgang in Tischlereien oder bei dem Schleifen von Parkett.

Größere Bedeutung hinsichtlich des gesundheitsgefährdenden Potentials kommt solchen Stoffen wie Asbest und künstlichen Mineralfasern zu, die in zahlreichen Bauprodukten u.a. zum Brand- und Wärmeschutz Anwendung gefunden haben. Entsprechend ihrer chemischen Zusammensetzung und physikalischen Kennwerte zeigen diese Stoffe sehr unterschiedliche Fasereigenschaften. Diese differieren nach Zugfestigkeit, Feuerbeständigkeit, Wärmeleitfähigkeit, chemische Resistenz sowie Biolöslichkeit sehr stark.

Bei der Bewertung von Mineralwollen fließt die Biolöslichkeit über den Konzerogenitätsindex, den so genannten KI-Wert, ein. Ein weiterer, für alle faserigen Gefahrstoffe gültiger Bewertungsmaßstab ist die Lungengängigkeit der Faserstäube. Diese müssen einen Durchmesser von < 3µm, eine Länge von > 5 µm und ein Verhältnis Durchmesser zu Länge von größer 1:3 aufweisen.

Weitere Hinweise zu Messmethoden, Grenz- und Richtwerten, Analysemethoden etc. entnehmen sie bitte der Tabelle für faserförmige Schadstoffe.

Tabelle 1



Tabelle 2

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